Geld und Heizkosten sparen mit Sparschwein

Heizkosten sparen – 8 Tipps und Tricks

Heizkosten zu sparen ist unkompliziert und schont dabei nicht nur die Finanzen, sondern auch die Umwelt. Oftmals genügen bereits geringfügige Änderungen im eigenen Nutzungsverhalten oder kleinere Maßnahmen, um den Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden merklich zu senken. Wie Sie dabei vorgehen und worauf Sie achten sollten, haben wir Ihnen hier in einigen Tipps und Tricks zusammengestellt.

Sparschwein auf Rechnungen mit Geld zum Heizkosten sparen

Heizkosten sparen – Nutzung und Verhalten anpassen

Um effektiv Heizkosten zu sparen, ist es lohnenswert, sich einmal gründlich mit der Funktionsweise der Heizungsanlage und den Thermostaten zu befassen und das eigene Heizverhalten anzupassen. Zudem wirken schon kleinere Maßnahmen, wie etwa das Entlüften der Heizkörper, oft Wunder und senken den Energieverbrauch bereits deutlich. Wir stellen vor, wie Sie mit einfachen Kniffen jede Menge Energie einsparen können.

Tipp 1: Das Thermostat richtig nutzen – Räume effizient heizen

Der erste Tipp mag wenig überraschen, ist jedoch besonders effektiv: Passen Sie die Temperaturen in den verschiedenen Räumen im Haus oder der Wohnung an deren Nutzung an. Flur und Schlafzimmer benötigen beispielsweise eine deutlich geringere Temperatur als Wohn- und Arbeitsbereiche. Indem Sie die Thermostate in allen Zimmern auf die geeignete Temperatur einstellen, sparen Sie unkompliziert reichlich Heizenergie und -kosten. Das rentiert sich spürbar: Ein Unterschied von nur einem Grad senkt den Verbrauch der Heizung um rund sechs Prozent.

Eine verhältnismäßig genaue Einstellung ist schon mit gängigen, standardisierten Thermostaten möglich. Diese verfügen über eine Skala von Eins bis Fünf sowie zusätzliche Markierungen für Nachtabsenkung, Grundeinstellung und Frostschutz. Auf der Grundeinstellung (3) liegt die zu erzielende Temperatur bei 20 °C, die einzelnen Striche markieren jeweils Stufen von einem Grad – und sind damit keineswegs zu verachten.

Übrigens: Das Thermostatventil misst die Temperatur im Raum und regelt den Heizwasserdurchlauf, bis die eingestellte Wärme erreicht ist. Die Heizung wird also nicht schneller warm, wenn das Thermostatventil vollständig aufgedreht ist, sie heizt dann lediglich länger und bis zu einer höheren Temperatur – häufig weit mehr als notwendig.

Thermometer
Thermostatangabe Temperatur
1 12 °C
2 16 °C
3 20 °C
4 24 °C
5 28 °C

Wie eingangs bereits erwähnt, sollten unterschiedliche Räume auf unterschiedliche Temperaturen eingestellt werden. Die gewünschte Temperatur im Wohnzimmer fällt bei den meisten Menschen beispielsweise deutlich wärmer aus als eine angenehme Schlaftemperatur. Hinzu kommt, dass tagsüber nicht alle Räume gleichermaßen genutzt werden und eine übermäßige Heizung schlicht unnötig ist und lediglich die Heizkosten steigert.

Die folgenden Richtwerte stellen eine gute Ausgangslage für die Einstellungen der Thermostate an den verschiedenen Heizkörpern dar und können je nach individueller Präferenz und an die persönliche Wohlfühltemperatur angepasst werden. Was Sie dabei beachten und wie Sie vorgehen, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur optimalen Raumtemperatur.

Thermometer

Raum

Empfohlene Temperatur

Wohnzimmer

20-22 °C

Schlafzimmer

15-18 °C

Küche

18 °C

Badezimmer

23-24 °C

Kinderzimmer

20-24 °C

Flure

15-18 °C

Sie sehen, dass eine Temperatur von 28 °C in keinem Ihrer Räume erzielt werden muss, die Heizung „auf 5“ zu stellen, ist daher in den seltensten Fällen notwendig und lässt die Heizkosten unnötig steigen. Als Faustregel für die Untergrenze gilt: Die Raumtemperatur sollte in bewohnten, und damit meist feuchten, Bereichen nicht unter 14 °C fallen, da die Schimmelbildung unterhalb dieses Bereiches besonders begünstigt wird.

Achten Sie zudem darauf, die Türen zwischen Räumen mit unterschiedlichen Temperaturen zu schließen, da sonst die warme, feuchte Luft in die kühlen Räume überschlägt. Indem Sie dies verhindern, sparen Sie nicht nur unkompliziert Heizkosten, sondern verringern auch das Risiko von Schimmel, der insbesondere durch feuchte Luft in kühlen Räumen zu entstehen droht.

Tipp 2: Temperatur absenken bei Abwesenheit – einfach Heizkosten sparen

Sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses tagsüber nicht zu Hause, ist es ratsam, die Heizung herunterzudrehen. Da sich die Abwesenheit in zahlreichen Haushalten oftmals über viele Stunden erstreckt und die Temperatur während dieser Zeit deutlich kühler ausfallen darf, reduzieren Sie den Energieverbrauch auf diese Weise enorm und sparen bei den Heizkosten schnell größere Summen.

Ist es Ihnen zu aufwendig diverse Thermostate allmorgendlich manuell einzustellen, erleichtert Ihnen der Einsatz programmierbarer oder gar smarter Thermostate den Alltag ungemein. Gerade in Haushalten mit routinierten Abläufen lohnt sich der Gebrauch der technischen Helferlein. So kann die Temperaturregelung für alle Wochentage gleich eingestellt werden, das Haus und sämtliche Zimmer kühlen während Ihrer Abwesenheit herunter und werden pünktlich vor der erwarteten Rückkehr wieder auf die gewünschten Grade beheizt.

Noch komfortabler wird es mit smarten Thermostaten. Diese sind mit Ihrem Heimnetz verbunden und dadurch über Ihr Handy, Tablet oder Laptop steuerbar – auch von unterwegs. Für Haushalte mit unregelmäßigen Tagesabläufen eine ideale Möglichkeit den Verbrauch der Heizenergie unkompliziert zu kontrollieren und spontan anzupassen.

Besonders praktisch ist in beiden Szenarien, dass Sie bei der Umrüstung der Heizkörper lediglich die Thermostatkörper austauschen müssen, was Sie mühelos alleine bewerkstelligen können und Ihnen auch als Mieter möglich ist.

Tipp:

Programmierbare und smarte Thermostate können Sie auch hervorragend dazu nutzen, um Bad und Küche morgens vorzuheizen. So haben Sie es beim Start in den Tag angenehm warm, ohne dafür die die gesamte Nacht hindurch heizen zu müssen – Komfort und Einsparung gehen Hand in Hand.

Tipp 3: Heizkörper entlüften – eine unkomplizierte Maßnahme

Wenn die Heizung gluckert oder die Heizkörper nicht gleichmäßig warm werden, ist dies oftmals ein Indikator für Luft in der Heizungsanlage – und damit ein leicht zu behebendes Problem.

Heizung mit Entlüftungsschlüssel

Alles was Sie dazu benötigen:

  • Entlüftungsschlüssel zum Öffnen des Ventils
  • Gefäß zum Auffangen entweichenden Wassers
  • Lappen zum Aufwischen, falls etwas daneben tropft

Den benötigen Entlüftungsschlüssel für Ihre Heizung erhalten Sie übrigens in jedem Baumarkt oder einem Sanitärfachgeschäft. Doch nicht nur die benötigten Materialien sind überschaubar, auch der Prozess der Maßnahme ist schnell erklärt und durchgeführt.

Anleitung Hand auf Buch

So gehen Sie vor:

  1. Stellen Sie Gastherme und die Umwälzpumpe ab, sodass kein Heizungswasser mehr zirkuliert. Drehen Sie anschließend alle Thermostatventile vollständig auf.
  2. Beginnen Sie bei den Heizkörpern in den untersten Stockwerken. Öffnen Sie das Ventil des ersten Heizkörpers, bis die enthaltene Luft (hörbar) entweicht. Fangen Sie austretendes Wasser mit dem bereitgestellten Gefäß auf. Tritt nur noch Wasser aus, schließen Sie das Ventil.
  3. Fahren Sie mit den übrigen Heizkörpern auf dieselbe Weise fort. In einem mehrstöckigen Haus arbeiten Sie sich von den unteren Etagen nach oben vor.

Tipp:

Wirklich etwas falsch machen können Sie an den Entlüftungsventilen nicht. Stellt sich heraus, dass keine Luft im System war, haben Sie durch Ihren Versuch nichts verloren. Gibt die Heizung jedoch weiterhin Geräusche von sich oder geben die Heizkörper nur unregelmäßig Wärme ab, ziehen Sie für eine professionelle Diagnose und Behebung des Problems unbedingt einen Fachbetrieb zurate. Dieser unterstützt Sie auch bei der Einstellung des Drucks in der Heizungsanlage und kann einen hydraulischen Abgleich durchführen, mit dem sich die Heizkosten massiv senken lassen.

Tipp 4: Heizkörper freihalten und Möbel abrücken

Vorhänge und Dekoration vor Heizung

Befinden sich Möbelstücke oder Vorhänge unmittelbar vor den Heizungen, kann die heiße Luft nicht richtig zirkulieren und es wird deutlich mehr Heizenergie benötigt, um Räume zu erwärmen. Um den unnötigen Energieverbrauch einzudämmen, achten Sie daher darauf, zwischen Heizkörpern und Möbelstücken sowie Gardinen ausreichend Platz zu lassen. Wir empfehlen einen Mindestabstand von 20 bis 50 cm. Auch wenn optisch nicht immer reizvoll, gilt grundsätzlich: Die Heizung sollte zu sehen sein, so stellen Sie sicher, dass die Raumluft zirkulieren kann und es angenehm warm wird. 

Tipp:

Vermeiden Sie es, Heizkörper zu verkleiden, auch wenn diese schon älter sind. Selbst mit optimierten Verkleidungen drohen hier starke Wärmeverluste. Sie heizen mehr und die Heizkosten steigen. Um den Energieverbrauch gering zu halten, ist daher von Verkleidungen jeglicher Art abzuraten, alternativ können Sie alte Heizungen lackieren. Ein fachkundiger Experte berät Sie zu geeigneten Farben und dem richtigen Vorgehen.

Tipp 5: Richtig lüften hilft beim Heizkosten sparen

Sowohl bei der Prävention von Schimmelbildung als auch in Sachen Heizenergie das A und O: Stoßlüften. Um zu lüften, öffnen Sie die Fenster unbedingt für wenige Minuten vollständig, statt diese dauerhaft zu Kippen. Auf diese Weise erfolgt ein rascher und gründlicher Luftaustausch, bei dem die umliegenden Wände im Gegensatz zum anhaltenden Kipplüften nicht übermäßig auskühlen. Was Sie dabei bezüglich Frequenz, Jahreszeit und unterschiedlichen Räumen beachten sollten, erklären wir Ihnen in unserem ausführlichen Lüftungsleitfaden.

Hinweis:

Vergessen Sie nicht, während des Lüftens das Thermostat vollständig zu schließen, um nicht – im wahrsten Sinne des Wortes – die Heizkosten zum Fenster hinaus zu werfen. Anschließend können Sie den Raum wieder auf die gewünschte Temperatur bringen.

Heizkosten sparen durch Dämmen – gängige Problembereiche

Mit den vorgestellten Tipps reduzieren Sie den Energieverbrauch Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung erheblich und sparen unkompliziert Heizkosten. Oftmals sind jedoch auch bauliche Mängel ein Grund für den hohen Verbrauch der Heizung, insbesondere bei Altbauten ist vielen Fällen nicht für eine ausreichende Dämmung gesorgt. Wir stellen drei kritische Stellen vor, die Sie in den eigenen vier Wänden besonders im Blick haben sollten und wenn nötig dämmen oder abdichten lassen.

Professionelle Innendämmung von Getifix

Finden Sie einen Getifix-Fachbetrieb in Ihrer Nähe und lassen Sie sich ausgiebig zur Innendämmung und geeigneten Materialien beraten.

Tipp 6: Dämmen der Heizungskörpernischen

Heizungskörpernischen sind bekannte Problemzonen, die sich in vielen Altbauten finden. Zwar sind die Heizungen dezent untergebracht und nicht selten verkleidet, dies hat jedoch gravierende energetische Nachteile, die zudem schnell zu Schimmel führen. Das Problem: Die Wand ist im Bereich der Nische deutlich dünner und damit eine prädestinierte Wärmebrücke.

Hinter der Heizung entweicht die Wärme schnell durch die Außenwand, welche bei ausgeschalteter Heizung zudem schnell auskühlt. Sie heizen somit kontinuierlich gegen den Wärmeverlust hinter dem Heizkörper an, was die den Energieverbrauch offenkundig erhöht. Hinzu kommt, dass die Feuchtigkeit im Raum an der kühlen Wand hinter der Heizung kondensiert, wo schnell unbemerkt gesundheitsschädlicher Schimmel entsteht.

Tipp:

Ob Ihre Heizungskörpernische dringend einer Dämmung bedarf, lässt sich schnell mithilfe einer Thermografie-Aufnahme ermitteln. Die Wärmebild-Aufnahmen zeigen, an welchen Stellen der Fassade die Dämmung unzureichend ist und werden von vielen Fachbetrieben genutzt, um präzise Diagnosen zu stellen.

Da es sich bei den Nischen meist um kleinere Bereiche handelt, lässt sich in vielen Fällen eine Innendämmung realisieren. Gerade bei diesen punktuellen Sanierungsmaßnahmen eignet sich der Einsatz spezieller Mineralschaumplatten oder Kalziumsilikatplatten, die in diesem Fall hinter dem Heizkörper montiert werden. Von Ihnen profitiert das Raumklima gleich auf zweierlei Weise: Erstens wird der Energieverlust erheblich reduziert, zweitens hemmen die hoch alkalischen Baustoffe die Schimmelbildung und sind in der Lage die Feuchtigkeit im Raum zu regulieren. Wie bei allen Dämmmaßnahmen gehört die Arbeit in die Hände von Profis, sonst drohen neue Wärmebrücken und Schimmelherde.

Tipp 7: Dämmung von Heizungsrohren

Auch über Heizungsrohre kann viel Wärme verloren gehen, daher empfehlen wir, die Rohre mit einer geeigneten Dämmung zu versehen – in nicht geheizten Räumen ist diese laut Gebäude-Energie-Gesetz übrigens vorgeschrieben. Die Dämmstoffschalen müssen dabei dem Innendurchmesser der Rohre entsprechen, achten Sie daher bereits beim Einkauf auf die Wahl der richtigen Schaumschläuche. Diese erhalten Sie günstig im Baumarkt und sparen durch die Maßnahme bei geringen Ausgaben und wenig Aufwand jede Menge Energiekosten.

Während Sie sich grundsätzliche für sämtliche Dämmarbeiten an einen Fachbetrieb wenden, ist es beim Isolieren der Heizungsrohre unproblematisch, wenn Sie die Arbeiten selbst vornehmen.

Sie benötigen:

  • Zollstock oder Maßband
  • Cuttermesser
  • Dämmschläuche
  • Isolierband
  • Verbindungsstücke (optional)
Anleitung Hand auf Buch

Auch die Arbeiten bestehen lediglich aus wenigen Schritten:

  1. Vermessen Sie die Heizungsrohre, um Ihren Materialbedarf zu ermitteln. Planen Sie ausreichend Verschnitt ein und überlegen Sie, ob Sie an Ecken und Kanten auf Gehrung schneiden möchten, oder auf fertige T- und Verbindungsstücke zurückgreifen.
  2. Haben Sie die benötigten Materialien beisammen, schneiden Sie die Dämmschläuche zu und ummanteln Sie die Heizungsrohre. An Ecken und Kurven schneiden Sie passende Verbindungsstücke zu oder nutzen die vorgefertigten Exemplare.
  3. Versuchen Sie die Schläuche der Dämmung so eng wie möglich aneinander zu führen. Anschließend verbinden Sie die Anschlussstellen mit Isolierband.

Tipp 8: Dichtungen von Fenstern und Türen ausbessern

Sowohl Fenster als auch Türen sind im Laufe der Jahre starken Belastungen ausgesetzt, denn die Witterung setzt den Materialien ebenso zu, wie die mechanische Belastung durch das Öffnen und Schließen. Haben sich Risse und Fugen gebildet, gelangt kalte Luft leicht ins Innere des Hauses oder der Wohnung und sorgt somit für einen Anstieg der benötigten Heizenergie. Aus diesem Grund sollten Sie Dichtungen regelmäßig kontrollieren und rasch ausbessern, sofern Sie dabei Schäden oder Zugluft ausmachen können.

Tipp:

Bei der Ermittlung undichter Stellen hat sich ein einfacher Trick bewährt: Legen Sie in potenziell undichten Tür- oder Fensterrahmen einfach ein Blatt Papier, schließen Sie Tür oder Fenster und versuchen Sie das Papier herauszuziehen. Gelingt es Ihnen, sollten Sie die Rahmen erneut abdichten. Wiederholen Sie den Test an verschiedenen Stellen im Rahmen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Für kleinere Ritzen in Tür- und Fensterrahmen nutzen Sie selbstklebende Dichtstreifen aus Schaumstoff, die geringere Beschädigungen ausfüllen und die Dichtung so wieder funktional machen. Fallen die Spalte hingegen größer aus, nutzen Sie stabilere (Hohlprofil-)Gummidichtungen, auch diese sind in selbstklebenden Varianten erhältlich. Denken Sie daran, die zu beklebende Fläche gründlich zu reinigen, sonst halten die Dichtungen nicht.

Bei Türen ist oftmals die Bodenseite problematisch, hier finden sich häufig breite Spalten, durch die große Mengen kalter Zugluft eindringen kann. Um dies zu verhindern eignen sich Absenkdichtungen, auch als Kältefeind bezeichnet. Sie befinden sich an der Unterseite und meist innerhalb der Tür, können jedoch auch aufmontiert und somit nachgerüstet werden. Darüber hinaus sollte auch der Bereich zwischen Zarge und umgebendem Mauerwerk gedämmt werden, sodass hier keine Heizenergie verloren geht.

Dämmen mit der Mineraldämmplatte ambio von Getifix

Um bei der Innendämmung bestmögliche Resultate zu erzielen und nachhaltig ein gesundes Raumklima zu schaffen, ist der Einsatz professioneller Materialien unabdingbar. Die Mineraldämmplatte ambio von Getifix sorgt nicht nur für eine Verbesserung der Energieeffizienz, sondern beugt auch effektiv der Schimmelbildung vor.

FAQ – Fragen und Antworten zum Heizkosten sparen

Wie viel Prozent an Heizkosten spart man bei einem Grad weniger Temperatur?

Indem Sie die Heizung um ein Grad absenken, sparen Sie rund 6 % der Heizkosten. Um die Temperatur entsprechend zu regulieren, genügt es das Thermostatventil um einen Strich nach rechts zu drehen – dies entspricht bei standardisierten Temperaturreglern einem Grad Celsius.

Ist es sinnvoll, die Heizung nachts auszustellen?

Ob Sie mit dem Ausschalten der Heizung gefahrlos Ihre Heizkosten reduzieren können, hängt maßgeblich von der thermischen Trägheit eines Gebäudes ab. Bei kaum gedämmten Altbauten, die schnell auskühlen, kann eine Nachtabsenkung sinnvoll und kosteneffizient sein, moderne Häuser mit geringem Energiebedarf und guter Dämmung verlieren nachts hingegen wenig Wärme und das Einsparpotenzial ist gering. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Temperatur nicht unter 14 °C fällt, da dies die Gefahr für Schimmelbildung erhöht.

Wie soll die Heizung eingestellt sein?

Wie Sie Ihre Heizung ideal einstellen, hängt von Ihrer individuellen Wohlfühltemperatur ab, dennoch gibt es einige Richtwerte für verschiedene Bereiche des Hauses. Wohnräume sollten auf 20-22 °C, Schlafzimmer auf 15-18 °C, Küchen und Flure auf 15-18 °C und Badezimmer auf bis zu 24 °C geheizt werden.

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