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GETIFIX Presse

Schimmelpilzbefall in Wohnräumen ist nicht immer sofort und mit bloßem Auge erkennbar. Natürlich gibt es die „üblichen Verdächtigen“, das heißt die Plätze, die ohnehin eher feucht und warm und damit anfällig für den Schimmelpilzbefall sind. Dazu zählen unter anderem Bäder, Waschküchen, Saunen oder Schwimmbädern, aber auch Klimaanlagen.

Nahrung findet der Pilz in einer Wohnung überall dort, wo sich Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum hält, also keineswegs nur in feuchten Kellern, sondern auch in ungenügend gelüfteten Schlaf- und Kinderzimmern, in Wäscheschränken, Badezimmerfugen oder am Duschvorhang. Und der Pilz wächst schnell: Innerhalb von zwei bis drei Tagen kann er sich auf feuchten Untergründen bilden.

„Schimmelpilze sind anpassungsfähig und nicht besonders wählerisch, was ihre Ansprüche an Temperatur und Nährboden angeht. Sie finden ihre Lebensbedingungen in einem ziemlich breiten Temperaturbereich und auf fast allen Untergründen“, erklärt Dipl.-Ing. Dr. Jürgen Vocke, Technischer Leiter von Getifix, dem bundesweiten Expertennetzwerk für trockene und gesunde Häuser. „Raufasertapeten sind ideal, aber auch andere Tapeten, Wände, Holz, verschiedene Farben, Gipskartonplatten, Metall und sogar Beton.“

Daneben versteckt sich der Pilz aber auch gerne an anderen Stellen, hinter den Tapeten oder Möbeln, in Ritzen, Dachkonstruktionen oder Hohlräumen zum Beispiel, wo er von den Bewohnern nicht so schnell oder gar nicht entdeckt wird. „Bereitet sich erst ein muffiger Geruch aus, hat es sich der Pilz wahrscheinlich schon lange gemütlich gemacht“, führt Dr. Vocke weiter aus. „Manche der Mikroorganismen sind Meister der Tarnung, wenn sie auf Grund ihrer geringen Menge oder ihrer Dichte ohne optische Hilfsmittel nicht zu erkennen sind oder ihre Farbigkeit dem des Untergrundes ähnelt.“

Der Befall wird erst sichtbar, wenn er zunimmt. Eine gefährliche Belastung für die Bewohner ist er natürlich schon viel früher. Wenn der Verdacht naheliegt, dass die natürliche Hintergrundbelastung überschritten ist – z. B. durch gesundheitliche Beschwerden oder klammes Raumklima, verlässt sich der Schimmelpilzexperte nicht allein auf die eigenen Sinnesorgane. Dann nimmt er eine Feuchtemessung mittels Kugelkopfsonde sowie gegebenenfalls eine Luftmessung mit einem Sporensammler vor, um die Belastung nachzuweisen und die befallenen Flächen und Orte zu ermitteln.

Dann erfolgt die gründliche Desinfektion der Raumluft und der betroffenen Oberflächen. „Das ist schon allein für die eigene Arbeitssicherheit erforderlich“, verdeutlicht Dr. Vocke. „Der Getifix Antisporennebel AsN vernichtet Sporen schon vor der Keimphase, außerdem bestimmte von Schimmelpilz produzierte Gifte (Mykotoxine) und Allergene, er kommt dabei aber ganz ohne gesundheitsgefährdende Stoffe oder Chemikalien aus.“

Mit der sorgfältigen Suche nach den von Schimmelpilzen befallenen Stellen und der Reinigung von Luft und Oberflächen ist es aber nicht getan. Nun beginnt die Ursachenanalyse. Was hat den Schimmelpilzbefall hervorgerufen? Lag es am falschen Lüftverhalten? Liegen bauphysikalische Mängel vor? Hat eine bestehende, unprofessionell angebrachte Dämmung den Schaden verursacht? „Nur wenn wir diesen Fragen auf den Grund gehen und die Ursachen beseitigen“, beleuchtet Dr. Vocke das Vorgehen der Getifix Sanierungsexperten, „kann den gefährlichen Organismen dauerhaft der Garaus gemacht werden.“