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GETIFIX Presse

Wasser findet auf vielfältigen Wegen seinen Weg ins Gebäude.Nicht immer ist auf den ersten Blick klar, woher die Feuchtigkeitkommt, die zum Beispiel einen Keller klamm und muffig macht.Der Fachmann kann Bodenfeuchtigkeit, stauendes oder nichtstauendes Wasser, von außen drückendes oder nicht drückendesWasser oder Kondensfeuchte sowie hygroskopische Feuchtevorfinden, manchmal auch eine Kombination aus mehrerenUrsachen. Vor den ersten Schritten zur Sanierung ist daher einegenaue und gründliche Analyse notwendig, um nicht amSchaden vorbei zu sanieren.

„Vielfach erfordert diese sorgfältige Untersuchung einen hohenzeitlichen Aufwand, der dem Kunden natürlich vermitteltwerden muss, damit er versteht, was er da in Auftrag gibt – undfür welche Leistung er letztlich zahlt“, erklärt Dr. Jürgen Vocke,Technischer Leiter beim bundesweiten Getifix-Netzwerk vonProfiunternehmen für gesunde und trockene Häuser. „Aber: Diegenaue Schadensanalyse kann die Sanierungskosten erheblichverringern und garantiert maßgeschneiderte Lösungen, weil dieUrsachen zielgerichtet statt zufällig bekämpft werden können.“

Der Fachmann als Detektiv

Erste wichtige Hinweise auf mögliche Schadensursachen geben die Lage und das Erscheinungsbild der Feuchteschäden. Findet der sachkundige Ausführende beispielsweise Schadsalzausblühungen und Laufspuren, kann er meist Oberflächentauwasser ausschließen und von eindringender Feuchte ausgehen. Wasserpfützen lassen auf Stauwasser oder drückendes Grundwasser schließen, wenn Leckagen ausgeschlossen werden können. Gleichmäßig verteilte Feuchteschäden sind oft ein Zeichen von gänzlich fehlenden oder vollkommen überforderten Altabdichtungen, verursacht durch Ausführungs- und/oder Planungsfehlern.Die Lage des Gebäudes, das Umfeld sowie der Allgemeinzustand des Bauwerks spielen bei der Ursachensuche eine ebenso wichtige Rolle wie die Belüftungs- und Beheizungsmöglichkeiten. Wie steht es um Putz, Ziegel und Fugenmörtel? Ist Holz betroffen oder Beton korrodiert? Gibt es Salzausblühungen, Algen, Schimmelpilz oder vielleicht sogar Schwamm?Wichtige Hinweise liefert auch die Befragung der Bewohner:Wozu wird der Raum oder der Gebäudeteil üblicherweise genutzt? Wie und wann wird gelüftet? Gab es Modernisierungsmaßnahmen? Wann wurden die ersten Schäden wahrgenommen? Hat der Auftraggeber selbst versucht, etwas auszubessern – und so die Situation unwillentlich verschlechtert?

„Meistens liegt eine Kombination aus mehreren verschiedenen Ursachen vor“, weiß Dr. Vocke aus der Praxis. „Hier ist detektivischer Spürsinn und Erfahrung gefragt und eine systematische Fehlersuche sowie das Zusammentragen möglichst vieler Fakten, um nicht ‚Kommissar Zufall‘ das Feld zu überlassen.“Zur weiteren Ursachenklärung werden Raumlufttemperatur und relative Raumluftfeuchte gemessen. Die Ermittlung des Feuchtegehaltes in den Bauteilen bzw. von Baustoffen erfolgt über verschiedene Messmethoden, die Aufschluss darüber geben, wie hoch der Feuchtegehalt ist, wo die Feuchte sitzt und wie sie verteilt ist. Auch die Schadsalzbestimmung undVerteilung sollte zum Standarduntersuchung gehören. Dazu ist es unter Umständen nötig, über Bohrungen oder Stemmarbeiten in tieferliegende Bauteilschichten vorzudringen und Materialproben zu entnehmen, um diese auf Salze untersuchen zu lassen. Auch das Untersuchen auf mikrobiellen Befall(Schimmelpilz, Schwamm) ist oft nötig und zielführend. Welche der verschiedenen Messmethoden tatsächlich zum Einsatz kommen, entscheidet der Fachmann nach den Gegebenheiten vor Ort.

Von innen ist es am einfachsten

Auch auf die Frage, welche Abdichtungs methode am sinnvollsten ist, gibt es keine pauschale Antwort, da dies vom jeweiligen Schadensfall und von der Nutzung der Räume abhängt. Aus praktischen, baulichen und finanziellen Gründen gehören die verschiedenen Varianten der Innenabdichtung mittlerweile zu den immer häufiger ausgeführten Verfahren.Hier sollten nur spezielle, geprüfte und zugelassene Lösungssysteme, wie zum Beispiel die Getifix Injektionsabdichtung mit Acrylatgel, genutzt werden, die dafür entwickelt wurden, höchsten Feuchtigkeits- und Druckwasserbelastungen standzuhalten. „Unsere Partnerunternehmen machen seit Jahrzehnten beste Erfahrungen mit unseren Acrylatgelen“, berichtet Dr. Vocke.„Ob Schleierinjektionen in den Baugrund, also die äußere Flächenabdichtung von der Innenseite durch das Bauteil, oder Flächeninjektionen von innen in das Bauteil: Acrylatgele sind viskoelastisch, d.h., sie fließen während der Verarbeitung wasserähnlich“, erklärt der Abdichtungsexperte weiter. Das zunächst flüssige Gel reagiert erst danach und wird zu einer hochelastischen und flexiblen Gelmasse mit großer Anhaftfähigkeit an verschiedenste Baustoffe. So kann nirgends mehr Feuchtigkeit eindringen, auch bauübliche Salzlösungen, Kraftstoffe, basische oder betonaggressive Flüssigkeiten könnendem Gel nichts anhaben.

„Aber eines ist klar“, so Dr. Vocke, „die beste Abdichtungsmethode kann nur dann richtig wirken, wenn im Vorfeld sorgfältig nach der Feuchteursache geforscht wird!“