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Newsletter März 2015

Das Mailmagazin von Getifix für gesundes, schönes und sicheres Wohnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute beschäftigen wir uns damit, warum regelmäßiges Lüften so wichtig ist und weshalb uns Zugluft allgemein nicht behagt. Dazu erfahren Sie etwas über die Möglichkeiten, Ihre Wohnräume mit Feng Shui zu gestalten und dass Sie trotz weniger wattstarken Staubsaugern mit EU-Label nicht mehr putzen müssen. Außerdem: Ein paar informative Tipps, wie Sie Ihre Anwesenheit zu Hause vortäuschen können, um dadurch „lichtscheues Gesindel“ von Ihrer Wohnung fernzuhalten.

 

  1. Lüften gegen Mief und Feuchte
  2. Keine lauen Lüftchen: Unangenehme Zugluft
  3. Gestalten mit Feng Shui
  4. Täuschungsmanöver mit Licht
  5. Tipp: Kein Platz für Wollmäuse dank neuer Staubsauger-Normen

Lüften gegen Mief und Feuchte

Abgestandene oder zu feuchte Raumluft trägt dazu bei, dass wir uns drinnen unbehaglich fühlen. Regelmäßiges Lüften ist daher ein wichtiger Faktor, um das Wohlbefinden zu steigern.

In geschlossenen Räumen verbraucht sich der Sauerstoffgehalt in der Luft recht schnell, wenn sich Menschen darin aufhalten. Denn jeder Mensch atmet jeden Tag etwa 20.000 Liter Luft (etwa 24 Kilogramm) ein und aus. Spätestens wenn die Luft im Raum miefig, verbraucht und „zum Schneiden dick“ ist, sollten die Fenster geöffnet werden – sonst drohen Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen.

Auch feuchte Luft – und davon gibt es reichlich – muss raus aus den Räumen! Täglich fallen in einem durchschnittlichen Haushalt etwa 25.000 Liter Wasserdampf an, der an die Raumluft abgegeben wird. Regelmäßiges Lüften ist wichtig, damit die Feuchtigkeit nach draußen entweichen und sich nicht als Kondensat an den Wänden niederschlagen kann. Zudem können sich durch zu viel Feuchtigkeit Stockflecken, Schimmelpilze und Hausschwamm bilden, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Allergien führen können.
Mit einem regelmäßigen und richtigen Lüftverhalten trägt man also entschieden zum eigenen Wohlbefinden bei. Beim nächsten Mal erklären wir Ihnen, worauf Sie bei den unterschiedlichen Wohnräumen achten sollten.

Keine lauen Lüftchen: Unangenehme Zugluft

Wenn wir einen Raum als zugig empfinden, liegt dies nicht nur an einer zu niedrig eingestellten Heizung. Auch die Luftbewegung im Raum ist dafür verantwortlich, ob wir es behaglich finden.

Jede Luftbewegung in einem Raum entzieht dem Körper Wärme. Vor allem ein kühler Luftzug in warmer Raumluft lässt die Menschen frösteln. Grundsätzlich ist es so, dass Luftbewegungen viel stärker wahrgenommen werden, je kälter die Luft ist und je weniger wir in Aktion sind, zum Beispiel wenn wir ruhig am Schreibtisch sitzen. Ob die Luftbewegungen für uns wohltuend sind oder nicht, hängt daher auch davon ab, welche Lufttemperatur und Luftfeuchte herrscht, wie wir bekleidet sind und wie stark wir uns bewegen.

Die Oberflächentemperatur der Wände, Decken und Böden hat auch Einfluss auf die Luftbewegung. Je größer der Temperaturunterschied zwischen kühlen Wandoberflächen und der wärmeren Raumluft ist, desto größer ist die (kühle) Luftbewegung und desto stärker empfinden wir es als zugig. Auch Heizungssysteme, Kamine oder Öfen und Lüftungs- und Klimaanlagen beeinflussen die Luftbewegung, da die erwärmte Luft von unten nach oben steigt und von dort wieder absinkt. So entsteht ein Luftkreislauf, der sich auf die Behaglichkeit auswirkt. Im nächsten Monat erläutern wir Ihnen, in welcher Weise die verschiedenen Heizmöglichkeiten auf die Luftbewegung Einfluss nehmen.

Gestalten mit Feng Shui

Im vergangenen Monat haben wir Ihnen die Grundzüge des Feng Shui vorgestellt. Mit Hilfe dieser fernöstlichen Lehre können Sie Ihre Wohnräume so gestalten, dass die Lebensenergie frei fließen kann. Heute wollen wir Ihnen die Materialen vorstellen, mit denen im Feng Shui bevorzugt gearbeitet wird.

Wer seine Wohnräume nach Feng Shui gestalten möchte, sollte besonders auf Farben, Formen, Düfte und Materialien achten, die die Lebensenergie (Chi) zum Fließen bringt. Das Ziel ist eine positive Atmosphäre der Räume, die den Bewohnern ein Gefühl von Geborgenheit, Schutz und Stärke geben. Erreicht wird dies, indem im Wohnbereich eine Harmonie zwischen den fünf chinesischen Elementen (Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser) hergestellt wird. Das Element Erde wird zum Beispiel durch Naturmaterialien wie Terracotta, Stein, Leinen, Keramik, Porzellan und Braun- und Gelbtöne verkörpert. Das Element Holz wird durch Holz- und Korbmöbel, Bambus, Baumwolle und Zimmerpflanzen sowie die Farbe Grün ausgedrückt. Das Feuer steht symbolisch für die Farben Rot und Orange und das Wasser für Blau, Violett und Schwarz sowie Glas, Aquarien oder Zimmerbrunnen. Die Farben Weiß, Gold und Silber sowie Gegenstände aus Metall oder Kristall sind dem Element Metall zugeordnet.

Grundsätzlich gilt: Im Feng Shui wird Dekoration sparsam und möglichst der Jahreszeit entsprechend eingesetzt. Glas, Spiegel sowie glänzende Oberflächen bringen nach Feng Shui das Chi besonders gut zum Fließen. Die Räume sollten zudem möglichst gut und harmonisch ausgeleuchtet sein. Äußere Ordnung und Funktionalität der Möbel und Gegenstände verhelfen den Bewohnern zu innerer Aufgeräumtheit und Leichtigkeit.
Haben Sie Lust bekommen, es mal mit Feng Shui zu probieren? Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf www.fengshui-verband.eu. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

Täuschungsmanöver mit Licht

Wir kommen zur 6. Regel zur Vermeidung von Einbrüchen: Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung während einer längeren Abwesenheit nicht unbewohnt aussehen.

Diebe spähen die Umgebung aus und beobachten genau, wo sich ein schneller und unbemerkter Beutezug besonders lohnt. Überquellende Briefkästen, ständig dunkle Fenster oder dauerhaft heruntergelassene Jalousien signalisieren: Hier ist niemand zu Hause und es ist auch nicht damit zu rechnen, dass alsbald jemand kommt. Das zieht Einbrecher magisch an. Falls Sie verreisen, sollten Sie daher unbedingt dafür sorgen, dass Ihr Haus bewohnt wirkt. Bitten Sie einen Nachbarn oder eine Vertrauensperson, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren. Vielleicht ist diese Person auch bereit, morgens und abends Vorhänge und Jalousien auf- und zuzuziehen. Soweit möglich, lassen Sie mit Hilfe einer Zeitschaltuhr die Außenbeleuchtung abends und nachts an, auch zur Gartenseite und an Wegen und Eingängen. „Lichtscheues Gesindel“ wird so abgeschreckt. Bewegungsmelder sind hilfreich, falls Sie das Außenlicht nachts nicht dauerhaft brennen lassen wollen. Achten Sie darauf, dass Sie die Lampen und Bewegungsmelder so anbringen, dass Einbrecher sie nicht einfach herrunterreißen können. Auch innen können Sie durch programmierbare Zeitschaltuhren in unregelmäßigen Abständen und in unterschiedlichen Räumen das Licht an- und wieder ausgehen lassen. Dies erweckt den Anschein, als sei jemand zu Hause.
Abschreckend wirken Fernsehsimulatoren, auch bekannt unter dem Namen „Fake-TV“. Diese Lampen bilden das Licht eines eingeschalteten Fernsehers nach, indem sie die Lichtintensität und die Farbe wechseln. Sie schalten sich in der Dämmerung ein und nach ein paar Stunden wieder ab.

Tipp: Kein Platz für Wollmäuse dank neuer Staubsauger-Normen

Neue Staubsauger dürfen seit 1. September 2014 nicht mehr als 1.600 Watt Leistung haben und tragen zudem, wie schon andere Haushaltsgeräte, ein EU-Label. Heißt dies nun: weniger Leistung gleich mehr und länger staubsaugen?

Mit der neuen Verordnung für Staubsauger soll Energie im Haushalt gespart werden. Das EU-Label nennt dabei nicht nur die Energieeffizienzklasse, sondern liefert auch Informationen zu Lautstärke, Reinigungsleistung, durchschnittlichem Jahresenergieverbrauch und der Reinheit der Abluft. Das schafft Transparenz für den Verbraucher, der die unterschiedlichen Modelle nun direkt miteinander vergleichen kann. Weniger Leistung und niedrigerer Energieverbrauch: Da fragt sich sicher mancher, ob man nun länger staubsaugen muss oder ob die Böden denn richtig sauber werden. Eine hohe Saugleistung bemisst sich allerdings nicht allein an den Wattzahlen. Dafür ist die gesamte Konstruktion des Gerätes entscheidend. Die Reinigungsleistung wurde bei den neuen Modellen durch effizientere Motoren eher verbessert. Zudem gibt es genaue Vorgaben, wie viel Staub die neuen Staubsauger mindestens aufnehmen müssen. So muss kein Verbraucher befürchten, dass eventuell vorhandene Wollmäuse von den Staubsaugern ignoriert werden. Angenehm ist, dass die neuen Modelle tendenziell leiser sind als alte Geräte. Die EU-Vorschriften werden außerdem ab September 2017 noch einmal verschärft, dann dürfen Staubsauger nur noch 80 Dezibel laut sein.
Vorhandene Geräte dürfen selbstverständlich weiter verwendet werden. Ein vorzeitiger Neukauf rechnet sich wahrscheinlich nur bei sehr alten „Stromfressern“, da die Einsparungen beim Stromverbrauch mit einem neuen Gerät bis zu 45 Euro pro Jahr betragen können. Weitere Tipps vom Bundesumweltamt gibt es unter www.die-stromsparinitiative.de.