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Newsletter Januar 2015

Das Mailmagazin von Getifix für gesundes, schönes und sicheres Wohnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

das neue Jahr ist noch ganz jung, und wir möchten die Gelegenheit nutzen und Ihnen für 2015 alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit wünschen. Und natürlich wünschen wir Ihnen, dass Sie sich auch in diesem Jahr in Ihrem Zuhause rundum sicher, geborgen und wohl fühlen!
Heute berichten wir über Radon-Belastungen in Innenräumen, beleuchten die Bedeutung der Akustik für unser Behaglichkeitsgefühl und zeigen Ihnen, wie Ihr Oberstübchen (oder besser das Ihres Hauses) an Potenzial gewinnen kann.
Beim Thema Sicherheit und Einbruchs-Prävention dreht sich alles um die Nachbarn und auch in unserem Tipp stellen wir Ihnen eine gute und einfache Möglichkeit vor, sich mit Hilfe Ihrer Nachbarn vor einem Einbruch zu schützen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

  1. Radon-Belastung in Innenräumen
  2. Raum-Akustik: Behaglichkeit für die Ohren ist wohngesund
  3. Den Dachboden als Wohnraum nutzen
  4. Gegen Einbruch und Diebstahl helfen aufmerksame Nachbarn
  5. Tipp: Neue App GetiSafe vernetzt Nachbarn zum Einbruchschutz!

Radon-Belastung in Innenräumen

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das vor allem im Erdboden vorkommt. Von hier aus kann es in ungenügend abgedichtete Gebäude eindringen und die Luft in den Innenräumen belasten.

Radon entsteht beim radioaktiven Zerfall aus dem Radium. In Innenräumen können das geruchlose Gas und seine gleichfalls radioaktiven Zerfallsprodukte mit der Atemluft in die Lunge gelangen und diese bestrahlen. Dies macht das an sich natürlich vorkommende Edelgas so gefährlich. Ob und wie hoch eine Wohnung oder ein Gebäude durch Radon belastet ist, hängt vor allem von den geologischen Gegebenheiten ab und wie viel Radon durch das Mauerwerk des Kellers gelangen kann. Die Radonkonzentration im Boden ist deutschlandweit nicht einheitlich, durchschnittlich sind es etwa 50 Becquerel pro Kubikmeter, in einigen Gegenden liegt sie jedoch wesentlich höher.

Um herauszufinden, wie hoch die Radonkonzentration in einer Wohnung ist, ist eine Messung erforderlich, die mit einem Radon-Dosimeter durchgeführt wird. Die Messung erfolgt am besten über einen längeren Zeitraum in einem Raum im Erdgeschoss oder Keller. In Altbauten sollte die Radongaskonzentration laut einer Empfehlung der Europäischen Kommission unter 400 Becquerel pro Kubikmeter und in Neubauten bei etwa 200 Becquerel/Kubikmeter liegen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht sich sogar für nur 100 Becquerel/Kubikmeter in Alt- und Neubauten aus. Liegt in den Kellerräumen eine erhöhte Radonkonzentration vor, sollte die Kellertür gut schließen und gut abgedichtet sein und der Keller regelmäßig, unter Umständen auch mechanisch, belüftet werden. Denn die Konzentration des Gases kann zum Beispiel durch Lüften und Belüftung gesenkt werden. Aber gerade im Winter ist Dauerlüften natürlich keine Lösung. Daher sollten bei einer erhöhten Konzentration Fugen, Risse und Spalten in der Bodenplatte und in den Wänden des Kellers abgedichtet werden. Dabei sollte auch an die Durchführungen von Rohren und Leitungen gedacht werden.

Gut zu wissen: Bei einer energetischen Altbausanierung, bei der beispielsweise die Fenster ausgetauscht und das Gebäude „luftdicht“ gemacht wird, sollte die Radonbelastung unbedingt beachtet werden. Findet der Luftaustausch nicht mehr wie vor der Sanierung statt, kann die Konzentration des Gases in den Räumen gefährlich steigen. Um in diesem Punkt Klarheit zu erlangen, nehmen Fachleute Radonmessungen vor und bestimmen auf Wunsch auch andere Werte der Raumluft.

Raum-Akustik: Behaglichkeit für die Ohren ist wohngesund

Wenn Räume ungemütlich wirken, hat dies oft mit der Akustik zu tun. Ob es hallt oder eben nicht, kann man meist mit recht einfachen Mitteln beeinflussen.

Es ist eine Binsenweisheit: Lärm erzeugt Stress und macht krank. Und während es im beruflichen oder öffentlichen Umfeld teilweise umfangreiche Lärmschutzvorschriften gibt, wird dies Thema im privaten Lebensraum eher durch gesellschaftliche Geflogenheiten oder Rücksichtnahmen geregelt. In Gebäuden gibt es meist eine Hausordnung, die die Ruhezeiten festlegt und verbindlich macht. In den einzelnen Wohnungen oder Einfamilienhäusern muss jeder selbstverantwortlich mit Lärm umgehen. Das ist unter Umständen gar nicht so einfach, denn jeder Raum hat seine ganz eigene und individuelle Akustik. Je länger ein Ton im Raum nachhallt, desto schlechter ist die Akustik dort. Wer in einzelnen Räumen laut in die Hände klatscht und dabei den Nachhall in Sekunden misst, bemerkt schnell Unterschiede. Auch wer Möbel um- oder für eine Renovierung ausräumt, wird eine Veränderung der Akustik bemerken. Wer es genauer wissen möchte: Eine qualitativ hochwertige Messung führen Fachunternehmen durch.
Eine schlechte Akustik verursacht in den meisten Fällen ein unbehagliches Gefühl bei den Bewohnern. Uns wird innerlich schnell kalt in solchen Räumen. Zudem werden Geräusche wesentlich lauter wahrgenommen – das erhöht auf Dauer den Stresspegel.

Verändern und verbessern lässt sich die Akustik eines Raumes zum Beispiel durch Schallschutzmaßnahmen: Tapeten, Teppiche, Vorhänge, Kissen und andere Stoffe dämpfen den Hall. Auch Wandbespannungen oder Deckensegel können helfen, das Behaglichkeitsprofil eines Raumes zu verbessern. Mittlerweile gibt es sogar Akustik-Bilder, die den Schall aufnehmen. Manchmal reichen schon Kleinigkeiten, die die Akustik im Raum und damit die Behaglichkeit und die Wohngesundheit verbessern.

Den Dachboden als Wohnraum nutzen

Ausrangierte Möbel, nicht mehr benutztes Spielzeug, alte Bücher und Papiere, Kisten und Kästen mit allerlei Zeug, das man aus irgendeinem Grund mal aufgehoben hat: Viele Dachböden sind nichts weiter als staubige Abstellkammern. Dabei schlummert hier oft ungenutzter Wohnraum.

Der Dachboden sieht in vielen Einfamilienhäusern ähnlich aus. Hier lagern Dinge, die im Moment niemand benötigt, meist ist es staubig und oft unordentlich. Im Sommer ist es hier stickig und heiß, im Winter unangenehm kühl. Durch die Dachschrägen ist der Boden zwar nicht für jede Nutzung ideal, aber mit ein bisschen Kreativität und relativ wenig Aufwand, lässt sich hier neuer Wohnraum schaffen. So entsteht zum Beispiel ein Jugendzimmer, ein Büro, ein Gästezimmer oder ein Rückzugsort.

Ausbau und Sanierung des Dachgeschosses können häufig einfach und unkompliziert durchgeführt werden. Viele bisher ungenutzte Dachböden sind für einen Ausbau auch geeignet. Allerdings: Eine Dachneigung unter 35 Grad ergiebt in der Regel eine zu geringe Raumhöhe, die bei etwa 2,30 Meter liegen sollte. Damit im Obergeschoss später günstige Lichtverhältnisse herrschen, gilt es in der Planungsphase über den Einbau von zusätzlichen Fenstern oder Gauben nachzudenken. Eine professionelle und effiziente Dämmung rundet die Sanierung ab und schafft nicht nur ein gemütliches, trockenes und ausgeglichenes Raumklima, sondern auch einen höheren Wohnkomfort. Bei den verwendeten Dämmstoffen sollte darauf geachtet werden, dass das Material dampfdiffusionsoffen und baubiologisch unbedenklich ist. Fachunternehmen beraten dazu ausführlich. Von einer Dämmung des Dachgeschosses profitiert nicht nur der neu gewonnene Raum. Auch die Energieeffizienz des gesamten Hauses verbessert sich dadurch. Dies wiederum steigert den Wert der Immobilie erheblich und ist bei einem Verkauf des Hauses ein großer Vorteil.

Gegen Einbruch und Diebstahl helfen aufmerksame Nachbarn

Gut gesicherte Fenster und Türen sind – wie in unserem vergangenen Newsletter berichtet, ein wirksames Mittel gegen Einbrecher. Unsere 4. Regel zur Vermeidung von Einbrüchen dreht sich um die Nachbarschaft.

Im Schutz der Dunkelheit sind sie verstärkt unterwegs, aber oft genug kommen sie auch am helllichten Tag: Einbrecher und Diebesbanden spähen meist zunächst die Gegend aus, um zu prüfen, wer wann zu Hause ist. Wenn Nachbarn in der Nähe sind, die ihre Augen und Ohren offen halten und zum Beispiel verdächtige Lieferwagen oder fremde, sich auffällig benehmende Personen beobachten, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Einbruch kommt. Täter fühlen sich dadurch abgeschreckt, wenn sie bemerken, dass sie beobachtet werden. Nachbarn sollten sich auch nicht scheuen, Unbekannte direkt anzusprechen, die scheinbar grundlos in Einfahrten oder Hauseingängen stehen. Auch bei unbekannten Lieferanten oder Dienstleistern ist ein gesundes Misstrauen geboten: So mancher Paketbote hat nur ein „Alibipäckchen“ unter dem Arm, um in Ruhe die Lage ausspionieren zu können.

Wachsame Nachbarn sind daher ein besonders guter Schutz, um einen Einbruch zu verhindern. Die Kriminalpolizei empfiehlt, sich innerhalb der Nachbarschaft gegenseitig zu unterstützen und sich zum Beispiel über Zeiten der Abwesenheit zu informieren. Aufmerksamkeit und eine gewisse Vorsicht ist außerdem hilfreich, wenn ältere Menschen in der Nähe wohnen. Ältere werden aus Leichtgläubigkeit besonders häufig Opfer von Trickbetrügern. Die Betrüger sind erfinderisch: Von falschen Stromablesern, die in der Wohnung nach Wertsachen suchen, während der Bewohner abgelenkt wird, bis hin zum bekannten Enkel-Trick, bei dem sich jemand telefonisch als Verwandter in einer Notlage ausgibt. Hier gilt ebenfalls: Wer aufmerksam seine Umgebung im Blick hat, wird Auffälliges und Verdächtiges eher bemerken und kann so Straftaten entweder verhindern oder zumindest wichtige Hinweise zu ihrer Aufklärung liefern.

Tipp: Neue App GetiSafe vernetzt Nachbarn zum Einbruchschutz!

Aufmerksame Nachbarn können Einbrüche verhindern oder zu ihrer Aufklärung beitragen. Jetzt gibt es eine neue kostenlose App für Smartphones, die für eine Vernetzung von Nachbarn sorgt.

Mit der GetiSafe-App zum Schutz vor Einbrüchen wird Nachbarschaftshilfe ganz einfach. Alle Nachbarn können sich damit miteinander vernetzen, sich gegenseitig warnen und so aktiv etwas zu einem sicheren Zuhause beitragen. Im Verdachtsfall benachrichtigen oder warnen sich die über GetiSafe vernetzten Nachbarn mit unterschiedlichen Alarm-Meldungen – die sofort als Push-Nachricht verschickt werden – und können entsprechend reagieren. Zur schnellen und einfachen Nutzung sind einige Alarm-Meldungen, die individuell ergänzt werden können, bereits angelegt. Beispielsweise „Ich brauche Hilfe!“, „Verdächtige Person“ oder „Trickbetrüger unterwegs“ können so ganz schnell verschickt werden.

Jedes Nutzer-Profil erhält eine 8-stellige einmalige Chiffre, die verhindert, dass sich fremde Personen fälschlicherweise als Nachbarn ausgeben und sich auf diese Weise relevante Informationen erschleichen können. Im Profil können außerdem wichtige Telefonnummern hinterlegt werden. So können Nachbarn im Notfall immer jemanden verständigen, auch wenn man selbst nicht erreichbar bzw. vor Ort ist. Mit einer GetiSafe-Nachricht können die vernetzten Nachbarn rasch und zuverlässig über längere und kürzere Abwesenheiten informiert und um spezielle Aufmerksamkeit gebeten werden. Mit der einfach zu bedienenden App werden zudem Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein in der Nachbarschaft gestärkt. Wenn einer den Anfang macht und seine Nachbarn bittet, sich zu vernetzten, sorgt jeder, der mitmacht, für ein sicheres Zuhause und eine sicherere Umgebung.