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Newsletter Dezember 2014

Das Mailmagazin von Getifix für gesundes, schönes und sicheres Wohnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Weihnachten steht vor der Tür! Drinnen werden die Kerzen und Kaminöfen angezündet. Dass sich dabei auch die Feinstaubkonzentration in der Luft erhöht, bedenken die wenigsten. Hauptsache, es ist schön gemütlich und kuschelig warm! Schön warm kann allerdings auch zu warm sein. Nämlich dann, wenn wir uns im Verhältnis zur Raumtemperatur zu viel bewegen oder zu dicke Kleidung tragen. Unsere neue Folge zu den Behaglichkeitsprofilen erklärt Ihnen diesen Zusammenhang.
Romantische Beleuchtung am Fenster sieht nicht nur im Advent hübsch aus. Wer auf solche Dekoration Wert legt, sollte dies bei einer Wärmedämmung bedenken und Steckdosen zu den Fensterleibungen legen lassen.
Am Ende unseres Newsletters dreht sich alles um Schlüssel. Wir erläutern Ihnen, was Sie zum Schutz vor Einbrüchen vermeiden sollten und wie Sie Ihre Chancen erhöhen können, um einen verloren gegangenen Schlüsselbund wieder zu bekommen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, stimmungsvolle Adventstage und ein frohes Weihnachtsfest!

 

 

  1. Wenn mehr als ein Lichtlein brennt: Feinstaubbelastung durch Kerzen und Kaminfeuer
  2. Damit der Weihnachtsmann nicht ins Schwitzen kommt: Die richtige Raumtemperatur
  3. Nicht nur zur Weihnachtszeit praktisch: Steckdosen in den Fensterleibungen
  4. Ein Fest für Einbrecher: Versteckte Schlüssel
  5. Tipp: Schöne Bescherung: Der Schlüssel ist weg!

Wenn mehr als ein Lichtlein brennt: Feinstaubbelastung durch Kerzen und Kaminfeuer

Wohl niemand denkt bei romantischem Kerzenschein und prasselndem Kaminfeuer daran, dass sich dadurch die Feinstaubbelastung in den Räumen erhöht. Besonders in der Advents- und Weihnachtszeit steigt diese Belastung.

Kerzen, Räucherstäbchen, Kamin- und Ofenfeuer, Öllampen, Braten und Kochen, Staubsauger, Laserdrucker und Kopierer verursachen die Feinstaubbelastung in den Innenräumen. Häufig ist die Luftbelastung drinnen sogar höher als draußen auf der Straße. Im Gegensatz zur Außenluft gibt es allerdings keine gesetzliche Regelung zur Schadstoffobergrenze in Räumen. In Europa darf der Anteil von Feinstaub in der Außenluft nicht über fünfzig Mikrogramm pro Kubimeter Luft steigen. Innen ist jeder selbst dafür verantwortlich, die Schadstoffbelastung so gering wie möglich zu halten.

Feinstaub belastet die Atemwege und ist damit eine Gefahr für die Gesundheit. Für das Auge unsichtbar, besteht Feinstaub aus kleinsten Partikeln. Durch die Atmung werden die winzigen Schwebeteilchen aufgenommen. In Feinstaub hat man viele Substanzen nachgewiesen, unter anderem Ruß, Schwermetalle, Sporen, Pollen, Keime und Kohlenwasserstoffe. Dieses Gemisch kann die Schleimhäute reizen, Entzündungen und Atemwegserkrankungen hervorrufen und hat krebserregendes Potenzial.

Auch beim sogenannten Fogging-Effekt, der Schwarzverfärbung von Wandflächen und Räumen, spielt der Feinstaub eine entscheidende Rolle. Meist tritt der Effekt im Winter in beheizten Wohnungen auf. Man vermutet, dass sich Staub- und Rußpartikel mit organischen Verbindungen (VOCs), die aus Möbeln, Baustoffen, Teppichen  sowie Lacken und Farben in die Luft ausdünsten, zu einem schmierigen, öligen Film verbinden, der sich dann an Zimmerecken oder Wänden hartnäckig breit macht. Fogging selbst ist nicht gesundheitsschädlich, aber höchst unansehnlich. Vorbeugend gegen Fogging helfen spezielle Beschichtungen, wie zum Beispiel Getifix Titano S, das auf Titanoxid basiert und Gerüche und Schadstoffe aus der Luft rückstandslos zersetzt.

Auf schönes Kerzenlicht und Kaminfeuer muss man natürlich trotzdem nicht gänzlich verzichten. Beherzigt man einige Verhaltensweisen, kann man sich vor der alltäglichen Feinstaubbelastung recht gut schützen: regelmäßig stoßlüften, Kamine und Öfen vom Fachmann warten und säubern lassen, HEPA-Filter beim Staubsaugen verwenden, bei Räucherstäbchen auf hochwertige Qualität achten und nicht täglich viele Kerzen über Stunden brennen lassen. Für die Weihnachtszeit gilt daher: Nach dem Löschen der Kerzen besonders gründlich lüften.

Damit der Weihnachtsmann nicht ins Schwitzen kommt: Die richtige Raumtemperatur

Die Raumtemperatur ist ein Kriterium für unser Wohlbefinden in geschlossenen Räumen. Was als behaglich empfunden wird, hängt aber nicht zuletzt ganz stark davon ab, welcher Tätigkeit wir gerade nachgehen und welche Kleidung wir dabei tragen.

Wenn der Winter vor der Tür lauert, ist es drinnen besonders schön. Ruhig auf dem Sofa zu liegen und es sich gemütlich zu machen, kann allerdings dennoch schnell zu einer Gänsehaut führen. Uns wird kühl, wenn sich unser Körper in Ruhe befindet. Bewegen wir uns jedoch im selben Raum, zum Beispiel beim Staubsaugen, wird uns schnell warm. Für das physiologische Behaglichkeitsprofil in Innenräumen lässt sich folgende Regel aufstellen: Die Raumtemperatur sollte mindestens 12°C bei körperlich schwerer Tätigkeit und mindestens 20°C bei überwiegend sitzender Arbeitshaltung betragen.

Je nach Alter und Geschlecht haben wir ein etwas anderes Temperaturempfinden. Frauen, deren Körper weniger Muskelmasse enthält als der von Männern, frieren leichter. Auch ältere Menschen verspüren Kälte eher, was allerdings häufig daran liegt, dass sie sich weniger bewegen als jüngere Leute.

Die Raumnutzung hat ebenfalls Auswirkungen auf das Kälte- und Wärmeempfinden. So reicht es in Kellern aus, wenn dort eine Temperatur von etwa 12°C bis 15°C herrscht. Für einen guten Schlaf sorgen 17°C bis 19°C im Schlafzimmer, in der Küche fühlen wir uns bei 18°C bis 20°C wohl und Wohnräume, Kinder- und Badezimmer empfinden wir bei 20°C bis 23°C behaglich. Diese Richtwerte können je nach Gewohnheiten, Tätigkeiten, Kleidung und gesundheitlichem Zustand der Bewohner und je nach Situation etwas abweichen. Falls also demnächst der Weihnachtsmann in seiner dicken Kleidung bei Ihnen erscheint, dazu noch viele Kerzen die Raumtemperatur erhöhen, können Sie die Heizung sicher getrost ein wenig herunter drehen!

Nicht nur zur Weihnachtszeit praktisch: Steckdosen in den Fensterleibungen

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit sieht man in vielen Fenstern Lichterketten, elektrisch beleuchtete Sterne oder Schwippbögen aus dem Erzgebirge. Direkt am Fenster eine Steckdose zur Verfügung zu haben, ist sehr bequem. Bei einer Wärmedämmung der Räume sollte man daran denken.

Bei einer professionellen und fachgerechten Wärmedämmung werden in aller Regel auch die Fensterlaibungen gedämmt. Unter Fensterleibungen versteht man die seitlichen Innenflächen der Fensteröffnungen im Mauerwerk. Oder vereinfacht gesagt: der seitliche Wandbereich neben dem Fenster, der je nach Mauerstärke unterschiedlich breit ausfallen kann. Fehlt dort die Dämmung, entstehen Wärmebrücken, die wiederum Schimmelpilzen Tür und Tor öffnen und die Heizkosten wieder erhöhen können. Leibungsplatten sind ideal für diesen Bereich. Sie sind ein wenig dünner als die üblichen Dämmplatten, da sie die Funktionsweise der Fenster nicht einschränken dürfen. Ihre Dämmwirkung ist allerdings ebenso gut. Besonders zu empfehlen sind mineralische Dämmplatten, wie sie auch von den Getifix Fachbetrieben verwendet werden. Das natürliche Material dämmt ausgezeichnet und ist gleichzeitig diffusionsoffen, also feuchteregulierend. Die Platten können in hohem Maße Feuchtigkeit aufnehmen und bei Lüftung wieder abgeben. Dadurch wird einer möglichen Schimmelpilzbildung wirkungsvoll vorgebeugt. Die Leibungsplatten müssen sehr sorgfältig und lückenlos angebracht werden, damit keine ungedämmten Ecken übrig bleiben.

Wer seine Fenster gerne dekorativ beleuchten würde oder auf der Fensterbank elektrische Geräte stehen hat, sollte wissen, dass in die Leibungsplatten auch Öffnungen für die Steckdosen geschnitten werden können. Es ist daher im Zuge einer Sanierung durchaus sinnvoll, einen Elektriker zu beauftragen, der eine Leitung bis zur Leibung ziehen und dort Steckdosen verlegen kann. Bei der Wärmedämmung wird der beauftragte Fachbetrieb die Steckdosen sorgsam in die Dämmung einbeziehen. So haben Haus- und Wohnungsbesitzer später nicht nur kuschelig warme, sondern auch gemütlich ausgeleuchtete Räume. Und dies nicht nur zur Weihnachtszeit!

Ein Fest für Einbrecher: Versteckte Schlüssel

Auch wenn jetzt vielerorts Straßen und Häuser weihnachtlich beleuchtet sind, wird es immer früher dunkel. Ein Fest für Einbrecher wird es besonders dann, wenn Hausbewohner den Fehler begehen und ihre Schlüssel draußen verstecken.

Unsere 3. Regel zur Vermeidung von Einbrüchen befasst sich mit einer besonderen Form von Leichtsinnigkeit, dem Verstecken des Hausschlüssels. Falls Sie vorhaben, demnächst in die Weihnachtsferien zu fahren und Ihre Nachbarn bei Ihnen nach dem Rechten sehen, sollten Sie ihnen Ihre Schlüssel direkt übergeben. Den Schlüssel in der Nähe des Hauses zu verstecken, ist keine gute Idee. Dort finden ihn die Einbrecher nämlich auch! Die gängigen Verstecke in Blumentöpfen oder künstlich aussehenden Steinen, unter Fußmatten oder in Gießkannen sind Profis allzu gut bekannt. Hat ein Einbrecher einen Schlüssel gefunden, ist es für ihn ein leichtes, sich in einem unbeobachteten Moment die Tür selbst zu öffnen und in aller Seelenruhe die Wohnräume zu durchstöbern. Er könnte auch noch ein weiteres Mal wiederkommen, ohne dass es auffiele. Zudem ist es äußerst schwer, den Einbruch gegenüber der Polizei und den Versicherungen zu beweisen und nachzuweisen, dass ein Schaden entstanden ist. Versicherungen ersetzen Verluste in der Regel auch nicht, wenn der Einbrecher durch fahrlässiges Verhalten des Hausbewohners in die Wohnung gelangen konnte.

Einen Adressanhänger an einem Schlüsselbund zu befestigen, damit ein ehrlicher Finder es Ihnen im Falles eines Verlustes wiederbringen kann, mag praktisch sein, ist allerdings ebenfalls leichtsinnig. Einbrecher oder Gelegenheitsdiebe wissen damit sehr genau, wo Sie wohnen und könnten versuchen, bei Ihnen einzubrechen. Am besten ist es, wenn ein Finder Ihrem Schlüsselbund keine genaue Adresse zuordnen kann. Bei einem Verlust gilt außerdem: schnellstmöglich die Schlösser auswechseln lassen, damit es nicht doch zu unliebsamen Überraschungen kommt. Vergessen Sie auch nicht, Ihre Hausratsversicherung über den Verlust und den Schlossaustausch zu informieren.
Wie man seine verloren gegangenen Schlüssel dennoch relativ leicht und zuverlässig wiederbekommen kann, erfahren Sie heute in unserem Tipp.

Tipp: Schöne Bescherung: Der Schlüssel ist weg!

Kennen Sie das auch? Plötzlich ist der Schlüsselbund wie vom Erdboden verschluckt. Man sucht in allen Taschen und Ecken und muss doch schließlich erkennen: Der Schlüssel ist weg! Wie gut, wenn man vorausschauend einen Schlüsselfund-Service beauftragt hat.

Ein Schlüsselbund mit der eigenen Adresse daran, damit ein ehrlicher Finder bei einem Verlust den Besitzer ermitteln kann, birgt zu viele Risiken. Sinnvoller ist es, einen Schlüsselfund-Service in Anspruch zu nehmen. Spezielle private Schlüsselfundbüros bieten einen besonderen Service: Gegen eine Gebühr erhält man eine kleine Plakette, auf der ein Code und die Anschrift des Schlüsselfundbüros aufgedruckt ist. Außerdem steht dort die Bitte, dass der Finder den Schlüssel unverpackt in den nächsten Postbriefkasten werfen möge.
Den Code muss man beim Fundbüro registrieren lassen, dann kommt die Verlustmarke an den Schlüsselbund. Verliert man den Schlüssel mit der Marke, kann der Finder ihn in einen Briefkasten werfen. Auch Mitarbeiter von örtlichen Fundbüros, bei denen Schlüssel mit Verlustmarke abgegeben werden, werfen sie in den Briefkasten. Die Deutsche Post leitet den Schlüssel dann weiter an das Fundbüro. Dort wird er anhand der Registrierung dem Eigentümer zugeordnet und diesem zugeschickt.
Der Service eines Schlüsselfundbüros kann natürlich nur dann funktionieren, wenn der Schlüssel auch tatsächlich gefunden wird. Der Service erhöht allerdings die Chancen, dass man seine Schlüssel überhaupt wieder erhält, da ein Finder ihn sehr einfach wieder abgeben kann und nicht erst zum örtlichen Fundbüro gehen muss.
Einen Schlüsselfund-Service können Sie über das Internet finden und beauftragen. Die Verlustmarke wird Ihnen per Post zugeschickt.