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Der edle Scheibenputz

Scheibenputz gehört zu den Putzen mit feinerer Struktur und ist wahrscheinlich der am häufigsten verwendete Edelputz. Scheibenputz wird als mineralischer Putz oder Silikatputz ohne Dispersionsanteil zum selbst Anrühren angeboten. Der Putz, der fertig im Eimer erhältlich ist, ist immer Putz auf Dispersionsbasis. Es kann sich hier um Kunstharzputz, Silikonharzputz, oder Silikatputz mit Dispersionsanteilen handeln. Das Material, welches ausgewählt werden muss, hängt davon ab, wie der Wandaufbau des Hauses gestaltet ist. Mineralische Putze sind diffusionsoffener und haben zudem nur natürliche Bestandteile, die ein angenehmes Wohnklima bewirken. Möchte man diese mineralischen Putze abtönen, so ist das nur mit Farbtönen möglich, die durch mineralische Pigmente bewirkt werden können. Kunstharzputz hingegen kann in nahezu jeder Farbe eingefärbt werden.

Wie wird der Scheibenputz aufgetragen?

Zunächst muss die Baustelle entsprechend vorbereitet werden (Bodenbeläge abdecken, etc.) und es sollte auf die richtige Temperatur geachtet werden, die auf der Putz-Verpackung zu finden ist. Bei zu starker Sonneneinstrahlung muss das Gerüst möglicherweise mit Netzen abgedeckt werden, bis der Putz trocken ist. Nun wird auf den vorbereiteten Untergrund (eben, trocken, staubfrei) Grundierung aufgetragen, damit der Oberputz besser hält. Welche Grundierung sich für den jeweiligen Scheibenputz am besten eignet, erfahren Sie beim Putzhändler. Mineralischer Scheibenputz wird dann nach Herstellerangabe im Mörtelkübel mit Wasser angerührt, fertiger Scheibenputz im Eimer wird aufgerührt, bis er eine gleichmäßige Struktur hat. Anschließend darf die Masse 15 Minuten ruhen und wird anschließend erneut durchgerührt.

Nun wird der Scheibenputz in Kornstärke aufgezogen. Bei dem Abscheiben, von dem der Putz seinen Namen hat, werden die Oberflächen der Körner so lange behandelt, bis sie frei von Farbpigmenten und Bindemitteln sind und offen auf der Oberfläche liegen. Für dieses Abscheiben soll nicht viel Kraft aufgewendet werden, vielmehr soll es neben der Freilegung der Kornoberflächen nur noch ein wenig egalisiert werden. Das Abscheiben sollte schnell gehen, da zu langes Reiben schädlich für die Putzstruktur wäre.